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laufende projekte 

 

1.      Niveau unter Null 2001
20. bis 22. 12.

im Kulturdepot Ludwigshafen

 

Zum neunten Mal: das große Festival der sprühenden Phantasie und des schlechten Geschmackes!

Die Möglichkeit für alle und jedeN, einmal für kurze Zeit im Rampenlicht zu stehen oder sich zeitlos darin zu sonnen!

Die Möglichkeit, endlich einmal die Dinge zu tun, für die man sich sonst bodenlos geschämt hätte!

Die Möglichkeit, einmal Kultursponsoring zu betreiben und dabei selbst zum Star zu werden!
Die Möglichkeit, eigene Bilder auszustellen, die sonst niemand sehen will!

Die Möglichkeit, die Bretter, die die Welt bedeuten, zu erklimmen, ach was, zu erobern!

Und das alles zum Ruhme der AktivistInnen und zur Sanierung der notorisch knappen Kassen des angewandten Realismus!

 

Das alles klingt schön und gut, doch wie geht das? Auch da gibt es mehrere Möglichkeiten:

 

Möglichkeit eins:           Die Ausstellung „Niveau unter Null 2001“

 

du machst kreative sachen oder gar richtige kunst, bist damit aber unzufrieden? oder eben nicht alles gelingt so wie es sollte? oder die dinge sind schon gut, aber kein mensch will sie haben? vielleicht schade für dich, aber super für uns. her damit! die ausstellung niveau unter null kennt kein zu schlecht und kein untalentiert und erst recht kein kann man doch nicht zeigen. hier ist alles erlaubt und alles erwünscht. eröffnung ist am 20.12. jedes ausgestellte werk wird im werkeverzeichnis erfasst und steht gleichberechtigt neben allen anderen.

 

Möglichkeit zwei:          Der Gimmick

 

herzstück der ausstellung sind auch dieses jahr die gimmicks. nach pater ruppert, shopping memo, little teddy, mini soldiers, nudelsuppe und fideltasche ist es diesmal die Pflock-Edition, die das Publikum begeistern wird. einfach den pflock abholen, ihn bearbeiten, wieder zurückbringen und drin in der ausstellung. wo? im hof der aig, kaiser-wilhelm-straße 62 in ludwigshafen. Oder bei uns (0621 625410) anrufen und einen übergabetermin vereinbaren. so einfach ist der weg zum ruhm.

 

Möglichkeit drei:            Die Performance-Nacht

 

keine ambitionen im bereich bildende kunst? macht nix. am nächsten abend geht es gleich weiter. hier kommen literatInnen und musikerInnen, performerInnen und selbstdarstellerInnen, filmschaffende und märchenerzählerInnen zum zuge. hier bietet sich die möglichkeit, endlich einmal das aufzuführen, was man sich bislang noch nie getraut hat. ein performance abend, ach was, ein erlebnis der besonderen art. und wie immer gilt: eintritt oder auftritt.

 

Möglichkeit vier:            Der Besuch der Veranstaltungen

 

na gut, bzw. schlecht: die ersten drei kategorien sind schlicht und einfach an dir vorbei gegangen. das ist bedauerlich, aber kein unglück. denn es gibt auch unkreative möglichkeiten, die kultur zu unterstützen. zum beispiel der besuch oben erwähnter veranstaltungen. wie gesagt: auftritt oder eben eintritt. und vielleicht dazu noch das eine oder andere gläschen, und der kultur geht es gleich besser.

 

Möglichkeit fünf:            Die Auktion

 

der star sein am dritten abend, dem versteigerungsmarathon! ein bewährtes auktionärsteam macht sich am späten nachmittag daran, alle ausgestellten werke zu versteigern. alle, wie gesagt. und du kannst der star mit dem höchsten gebot des abends werden! einfach immer weiter mitbieten!ist das nicht toll? das höchstgebot der letzten 8 jahre liegt bei 115 dm. wer dies übertrifft, dem winkt schon heute ein köstliches freigetränk.

 

Möglichkeit sechs:        Es gibt Pläne zur Erhebung eines Monarchenpaares „Niveau unter Null“.

 

aber noch niemand hat sich in diese pläne hinein vertieft. so ist das oft. tolle ideen und dann doch nicht mehr der wille, dran weiter zu machen. sollte, ja sollte jemand aber phantasie und energie aufbringen, sich dieses themas anzunehmen, dann herzlich willkommen im club. monarchy-team bitte melden per post oder telefon oder email: realismus@t-online.de

 

Möglichkeit sieben:       Das eigene Ding.

 

noch nichts gefunden, um niveau unter null zu unterstützen? dann aber mal die eigenen grauen zellen aktivieren! du hast eine idee, die supertoll oder auch gnadenloser trash ist und die du auch selbst durchführen willst. nur zu da sind selbst wir schon richtig gespannt. und das will schon was heißen...

 

 

2.      Die Farbquiz-Reihe

immer wieder Sonntags

Mannheim, Gaststätte Blau, Jungbuschstraße

 

das Pink- und Rosaquiz

Sonntag, 02.12. ab 20.00 Uhr. Tischmannschaften können sich telefonisch unter 0621 152371 anmelden.

 

3.      Arbeitstitel „Liebe“

das Sommerprojekt 2002. Kunst- und Performancefestival. Interessenten sind jetzt schon aufgerufen, sich zu melden.

 

 

arbeitskreise

 

1.       AK Kultur und Politik
(gegr. 2000) Ein kulinarischer Diskussionszirkel, der sich um die Erforschung der Wechselwirkung von kulturellem Schaffen und politischem handeln bemüht. Mit einem gewissen Enthusiasmus gestartet, wird von mancher Seite mittlerweile eine Wiederbelebung erhofft

2.       AK Dekadenz und Völlerei
(gegr. 2001) Angesichts der Erkenntnis, dass sich gute Ideen und neue Projekte besser in einem feuchtfröhlichen denn in staubtrockenem Kontext entwickeln lassen, hat sich dieser Arbeitskreis formiert und trifft sich in unregelmäßigen Abständen zu üppigen Abendessen und den dazu gehörigen Getränken. Die hier bereits entwickelten Projekte würden locker fünf Organisationen einen übervollen Terminkalender bescheren, wenn sich jemand finden würde, der/die diese lautstark vorgetragenen Ideen einmal protokollarisch festhalten würde.

3.      AK sexuelle Befreiung
(gegr. 1996) Arbeitskreis mit weitgehend konspirativer Diskurs- und Aktionsstruktur. Innerhalb dieser Struktur bestand schon bei der Gründungsversammlung Ei­nigkeit darüber, daß ein Scheitern der AG am Widerspruch von Theorie (Wilhelm Reich, Reimut Reich, Dieter Duhm etc) und Praxis (Leute wie Du und ich) unvermeidlich sein würde.

4.       AK Webseite
(gegr. 2000) und hat es bislang zu diesem vorliegenden Ergebnis gebracht. Zeichnet sich durch großartige Visionen und kleingeistiges technisches Vermögen aus.

 

lexikonbaustelle

 

Das Lexikon des angewandten Realismus ist eines der ältesten Projekte in der an Jahren nicht armen Geschichte des Bueros. Irgendwann, in einer noch nicht genau zu bestimmenden Zukunft soll es einmal in Buchform vorliegen.

Doch leider gestaltet sich die Arbeit an einem solchen Projekt etwas schleppend. Zwar sind bereits über 60 Seiten reiner Text entstanden, doch noch immer warten zahlreiche Begriffe auf ihre Bearbeitung.

Aus diesem Grund haben wir hier diese Baustelle für das Lexikon des angewandten Realismus eingerichtet. Unten sind jene Begriffe aufgelistet, die zwar im Lexikon ihren Platz finden sollen, die jedoch noch auf eine Bearbeitung warten.

Alle Betrachter dieser Seite sind aufgerufen, sich aktiv am Entstehen dieses Lexikons zu beteiligen. Beiträge bitte an realismus@t-online.de .

 

Noch nicht bearbeitete Begriffe (Kein Anspruch auf Vollständigkeit!):

Affirmativ                      Agitprop                                   Antifa                                       Autonome

Barbie                          Bewußtsein, revolutionäres        Bewusstsein, spirituelles           Böse Blumen

Brünzels, Sonja            Dioxins                                    Freunde, falsche                       fromm

Gruppe Sauerbruch       Gefangen im eigenen Land         Hetterich, Julius                        Häcksler

Jugendzentren              Latex                                       Mannheimer Morgen                  Mail Art

Instrumente, politisch    Instrumente, musikalisch           Instrumente, medizinisch           Unschuld

Kommunikationsguerilla Konsumgewohnheiten               Kontrollgesellschaft                   Kotztüten

 

langfristige sammlungen

 

Die Sammlungen des angewandten Realismus sind langfristig angelegt. Sie sind keinem festen Projekt zugeordnet, werden aber mit viel Liebe und Sorgfalt vorangetrieben, um immer wieder einmal zum Einsatz zu kommen. Hilfreiche Gaben zu den Sammlungen werden gerne entgegengenommen.

 

2.       Eierbecher
Ovopokalo, so das Wort für Eierbecher in der Kunstsprache Esperanto, war auch Titel einer Ausstellung im Jahr 1995. Über 1200 Eierbecher konnte das Publikum damals bewundern, vom schlichten Plastikexemplar bis zum aufwendig gefertigten Einzelstück.
Erhalten sind diese Konvolute an Eierbechern in zwei Sammlungen, die von Zeit zu Zeit wieder das Licht der Öffentlichkeit erblicken.

 

3.       Mao Tse-Tung
Mit dem Konterfei des populären Revolutionärs gibt es so ziemlich jeden denkbaren Gegenstand. Teller, Tassen, Feuerzeuge, T-Shirts und und und

 

4.       Kleiderbügel
Ein Projekt für die Zukunft: 1000 plus X Kleiderbügel.